Physiotherapie

Jeder kennt es. Ein Zerren im Rücken, der Nacken ist völlig verspannt, man kann sich kaum noch richtig schmerzfrei bewegen. Der Gang zum Arzt ist dann nicht weit her geholt. Nach einigen Untersuchungen bekommt man oftmals von seinem behandelnden Arzt eine Überweisung zur Physiotherapie. Die Physiotherapie ist eine Form der Heilmittel und orientiert sich an der medizinischen Notwendigkeit, die ausschließlich durch einen Arzt festgestellt und verordnet werden kann. Die Behandlung orientiert sich an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten. Mit Hilfe von physikalischen Reizen wie Wärme, Kälte, Druck, Strahlung und Elektrizität wird die Behandlung oftmals unterstützt. Das fördert die Eigenaktivität, koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung des Patienten. Die Physiotherapie hat schon vor sehr vielen Jahren seinen Uhrsprung. Verschiedene Formen der Massage und medizinische Bäder kannte man bereits vor 4000 Jahren in China. Im 18. Jahrhundert fanden erste Medikamente Anklang, aber brachten auch Gefahren mit sich. Um als Physiotherapeut tätig zu sein, benötigt man für die Ausbildung mindestens die Mittlere Reife als Vorraussetzung. Der Umgang mit kranken Menschen sollte kein Problem darstellen. Vor beginn der Ausbildung wird ein dreimonatiges Praktikum empfohlen um heraus zu finden, ob der Beruf wirklich für einen geeignet ist. Gute Koordination und Ausdauer sind von Vorteil, um als Physiotherapeut zu arbeiten.